Samstag, 8. April 2017

Dein Monatslohn hängt vom Status Deines Arbeitgebers ab

Du denkst wenn Du nur fleissig arbeitest jeden Tag
dann wird es sich finanziell eines Tages richten ?

Vergiss es ! Ich sage Dir, Warum.

Für 2016 Hat jeder Mitarbeiter des altehrwürdigen deutschen Autoherstellers Mercedes Benz einen Jahresbonus von 5400 EUR bekommen.
Das ist rechtens und richtig weil a) jemand vorher guit verhandelt hat und b) Mercedes-Benz die meisten Fahrzeuge in der Firmengeschichte verkauft hat.
Alles gut, der schwäbische Einzelhandel springt vor Freude im Dreieck.
Elektronische Gadgets, teure Drogerieartikel und Markenbekleidung gehen wie geschnitten Brot.

Jetzt mal kurz nachgedacht ... Am Ende aller Verwertungsketten macht der freundliche Daimler-Benz Mitarbeiter dasselbe wie alle anderen abhängig Beschäftigten.
Er steht morgens auf, erscheint pünktlich in der Firma und macht sein Tagwerk. Ende, mehr nicht.

finanzielles Ergebnis ??: ein erfreuliches monatliches Tarifeinkommen, mit dem er all seine Rechnungen bezahlen kann plus den o.g. Bonus.

Mitarbeiter der Xbeliebig GmbH in der deutschen Provinz machen jeden Tag nix anderes, also ihr Tagwerk. Nur an der Bezahlung da mangelt es durchaus. (Die Bundesregierung hat die Auswüchse schlechter Bezahlung nur über die Einführung des Mindestlohnes und mehrere stringente Regulierungen der Arbeitnehmerüberlassung einigermaßen reguliert.)

Fazit: Soweit machbar, sei sorgfältig und vorsichtig bei der Wahl Deines Arbeitgebers und/oder Lehrbetriebes.
Davon ist Deine Entlohnung und schlussendlich auch Dein Wohlergehen abhängig.

Tipp: Schau Dir die 10 Dividendenstärksten Firmen aus den drei deutschen Aktienindizies SDAX, MDAX und DAX an und bewirb Dich dort.
Energieversorger bleiben außen vor. Das Geschäftsmodell hat sich mit der Energiewende als Wachstumsbranche erledigt.

Warum?: Wer im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen zu wenig verdient wird wirtschaftlich abgestraft. Kontoführungsgebühren, viel zu wenig Rente, Schwierigkeiten beim Bezahlen von Urlaub, ewig auf alte Autos angewiesen zu sein und auch sonst einen schlechten Status im Verwandten- und Bekanntenkreis ist alles kein schöner positiver Zustand.
Fehlender finanzieller Schutz durch zu niedrige Sparsummen sind ein weiterer Effekt.

Du kannst auch den virtuellen Effekt haben das Du meinst Du zahlst überall zu hohe Preise.
Uns Konsumenten gegenüber steht ein Angebotsoligopol aus ca. 150 weltweit agierenden Konzernen, die sehr unser durchschnittliches Konsumverhalten bestimmen.
Dieses Oligopol kalkuliert stringent auf den Durchschnittslohn.-> Bürger zahle !! oder verzichte ...

Was läuft da im Hintergrund? Lies hier weiter -> Die ungleiche Verteilung von Eigentum